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Schicht-G´schicht – seltsame Dinge verschwinden im Nebel des Grauens

Mi ,02/11/2011

Nachtschicht am Feiertag… Na ja kann ja was werden. Herbst ist es auch und die Uhr ist auch umgestellt. (Sinnloser Quatsch übrigens diese Uhrverstellerei!) Es wird also früh dunkel und hell wird es sowieso ganz und gar nicht, weil der Nebel in dieser schönen Stadt hängt. Meine Rolliererei hat mir zum Außendienstleiter verschlagen. Also zuständig für den gesamten Abschnitt Ost, alle elf Reviere – “führen” wenn mehr als drei Streifen eingesetzt sind, den Außendienst koordinieren. Na ja… Nichts weiter dazu… Ich will den geneigten Leser ja nicht langweilen!

Übernahme also durch, nicht viel los, der Funk brabbelt so vor sich hin. Das Einsatzleitsystem wabert im Hintergrund, nichts besonderes. Hier eine Hilflose, dort ein Unfall, ein paar Hinweise, Streiterei, aber nichts Wildes. Zeit nen Kaffee zu holen und zu überlegen, was man sich leckeres zum Futtern macht. – Nix da – Handy, kein Funk, kein offizieller Auftrag der Einsatzzentral, nein Handy: “… könnten Sie mal bitte bei uns am Einsatzort vorbeischauen, wir hätten da ein paar Fragen zu unserem Einsatz…” – “Um was geht es genau?” – “Na ja kommen Sie bitte mal fix rum, der Einsatz in der T-Straße” Was sagt das Einsatzleitsystem? Schlagwort “Streit”, der Mitteiler hat Lack mit dem Sohn, der vor Kurzem aus dem Bezirkskrankenhaus entlassen wurde. Vier uniformierte Streifen, eine zivile und der Hundeführer vor Ort… Welch Auflauf! Na ja… haben wir uns eben auf den Weg gemacht. Vor Ort ein Bild der Verwirrung. neun Polizisten stehen in einer dunklen, nebeligen Sackgasse vor einem unspektakulären Einfamilienhaus in unspektakulärer Gegend, der betroffene Vater vor der Tür, etwas aufgeregt, sonst nix. Die Zivilen wissen noch, dass im Haus gegenüber etwas seltsame Menschen wohnen, aber auch hier nix wildes – hätten wir uns das mal gemerkt.

Nach einiger Diskussion Entscheidung – wir gehen rein die Wohnung noch immer ruhig, mal nachsehen, was der Pendent dort so treibt. Ist er ein unguter Knochen, kann man ja noch immer die Tür schließen, ihn wursteln lassen und die maskierten holen. Eigentlich kein Problem, wären da nicht die Bedenken einiger Kollegen… Zum Eigenschutz noch schnell das Schutzschild aus dem Auto geholt, die Örtlichkeit mit dem Wohnungsinhaber besprochen und fertig zum Zugriff. Dachten wir. Na ja, wir sind dann wohl doch ausreichend lange direkt vor dem Anwesen gestanden und haben geredet, das schwarze Schaaf kam von selber aus der Höhle. Sowas nennt man dann wohl totgelabert. Eine arme Gestalt, kaputtgekifft und hyperaktiv. Laber laber Rhabarber, die Sackgasse hoch, neun Cops hinterher, die Sackgasse runter, neun Cops hinterher, die Sackgasse wieder halb rauf, da wurde es dann doch endlich einem Kollegen zu bunt. Kurzer Prozess – Zwangseinweisung, Person in das nächstbeste Auto verfrachtet, Situation geklärt, fertig zum Abmarsch. Das nicht benutzte Schild blieb für diese zweieinhalb Minuten an der Eingangstüre zurück – dachten wir. Mal eben hingehen, abholen, Essen holen, oder? Nein, Schild weg. In der Sackgasse in Mitten von allerlei Polizei geklaut. Unglaublich aber wahr. Logo, dass im Haus gegenüber, wo unser wildes Treiben interessiert aus dem Fenster verfolgt wurde urplötzlich keiner mehr daheim war. Ergo, der Nebel des Grauens hat nicht nur unser Schild verschluckt, sondern auch sämtlicher mögliche Zeugen. Was bleibt: Erfahrung: Die Zivilen wissen schon, wo die Schmutzfinken wohnen, ein Einsatz, der von Anfang an totgeredet wird bleibt Mist und irgendein Checker ist jetzt in der Gang der Supermacker, weil er ein Polizeischild an der Wand hat. Anzeige gegen unbekannt und ich muss mir eingestehen, ich wäre in meiner Jugend nicht abgewichst genug gewesen, den Cops mitten aus dem Einsatz das Material zu stehlen.

Heimfahrt

Es ist aber noch mehr im Nebel des Grauens verschwunden:

Es steht ein wohlbekanntes Haus im Nebel des Grauens. Ein Haus, wie eine Pyramide. In ihm wohnen Menschen aller Farbe, aller Rasse, aller Art. Auch hier ist der Nebel des Grauens vorgedrungen und hat SIE benebelt. SIE, die hübsche, quasi die Cleopatra des Hauses. Hat ihr den Dämon des (Ex)Partners geschickt. Mit einem großen großen Hammer, SIE zum nächsten Opfer des Grauens zu machen. Nur war er bei Eintreffen der wackeren Ritter in grün nicht zu sehen. Schlief ja auch, völlig unbenebelt übrigens den Schlaf des Gerechten. Ja, einen Hammer hatte er schon, der sei aber ausschließlich zum öffnen der Dosen da. Wir stellen fest, es gibt für jede Dose einen Hammer zum öffnen. Manchmal täte es auch ein Multitool, aber Hammer geht auch. Ist ja auch lauter. Diesmal ging nur der Sinn und vielleicht auch ein Teil der Wahrheit verloren im Nebel des Grauens. Wir haben sie im Nebel zurückgelassen die Wahrheit, den Hammer, die Dose und alles andere in diesem wundersamen Haus auch.

Weitergewabert durch die Nacht und weitere fleißige Gestalten getroffen. Zum Beispiel den Busfahrer. Der Busfahrer fährt durch den Nebel mit dem Bus, weil er das soll und er seinen Job macht. Am Ende der Welt steht neben der Straße ein kleines Auto, drinnen drei junge Gestalten und weißer Rauch – so der Anruf. Welche Jungs, und warum steht das Auto allein im Graben – so der Funkspruch der ersten Streife vor Ort. Wir fahren auch mal an… ist doch schon eine komische Geschichte, wenn da so einfach mir nichts dir nichts drei Gestalten vom Nebel des Grauens verschluckt werden. Inklusiv der Kennzeichen des Fahrzeuges. Ein armer kleiner B-Corsa übrigens, der seinen ersten Besitzern ganz bestimmt treue Dienste geleistet hat und hier von ein paar jugendlichen Rowdies mehr als schlecht behandelt als Häuflein Elend mit gebrochener Achse neben dem Randstein im Dreck stand. Die Kurve war wohl doch besser als die Fahrkünste des entfesselten 19 jährigen Aushilfsdrifters. Es muss sich um eine Intelligenzbestie gehandelt haben. Kam man doch auf die Idee die arme Polizei zu blenden indem man die Kennzeichen flux abmontiert und sich aus dem Staub macht. So eine Alkohol-Drogen-Fahrt macht sich halt schlecht in der Probezeit. Gut, dass der Gesetzgeber für ein paar Millionen Euronen entschieden hat, alle Autos in der großen wilden Stadtsteppe mit Feinstaubplaketten auszustatten, auf denen man zum Glück auch noch das Kennzeichen des Fahrzeuges vermerkt hat. Auch das hätte man abmontieren müssen. Soweit hat die verrauchte Intelligenz wohl nicht gereicht. Halter rausfinden geht da dann doch recht fix und die Mama an der Wohnadresse anrufen noch fixer – haben wir doch ein Handy. Mama weiß auch wo der Sohnemann ist, nämlich im Nebel des Grauens in der großen Stadt unterwegs heim, in den heimeligen Vorort. Sagt jedenfalls der Sohnemann am Handy im Gespräch mit der Mama. Dumm nur, dass diese Handys immer dann leere Akkus haben, wenn man den genauen Standort sagen möchte. Bleibt die Mannschaft also im Nebel des Grauens verschwunden. Nebeneffekt: Bei den Personenkontrollen im Umfeld am S-Bahnhof haben wir ihn getroffen. DEN CHECKER!

DER CHECKER kommt aus “iMMstadt” – Immenstadt dachte ich… komische Reise um 0100 in der Früh. Nein, ich bin nur der Sprache DES CHECKERS nicht mächtig. Er meint Innenstadt. Dort, wo der Nebel des Grauens noch dichter ist. Dort ist auch sein Ausweis, sein Geldbeutel und eigentlich alles, außer sein Rucksack verschwunden. Na ja, den Namen hat er behalten und der war auch richtig. 12 Unterlagen wegen Graffiti sagt der Computer, der Gott sei Dank nicht im Nebel des Vergessens steckt. Aber ich greife vor. Weiter in der Story DES CHECKERS. Ausgestiegen drei S-Bahnhaltestellen vorher, unterwegs den Fußweg hierhin gecheckt weil er ja schwarz gefahren ist und die bösen S-Bahnkontrolleure aufgetaucht sind. Der Checkerplan war… weitere drei S-Bahnstationen auf dem Gleis nach Hause laufen. Gute Idee im Nebel des Grauens. Abgefahrene Story. Also doch mal eben den Rucksack GECHECKT. Alles Einwandfrei. Einwandfreie Spraydosen. Schwupp war ein weiterer Bürger im Nebel des Grauens verschwunden, diesmal in Richtung Haftanstalt. EINGECHECKT – AUSGECHECKT. Mittlerweile hat der Nebel des Grauens die drei Corsapiloten auch wieder ausgespuckt. Ist ja auch gemein wenn die Zivilen grad nichts besseres zu tun haben, als mit Mama daheim Kaffee zu trinken. Drogentest und BÄMM! Wieder hat der Nebel des Grauens zugeschlagen, der Führerschein… einfach verschluckt.

Es kommt noch mysteriöser. Oma ruft an. 0230 Uhr. Anderes Ende des Einsatzraumes. Ihr Haus rumort im Nebel des Grauens. Es ächzt wohl unter der Last der wabernden Masse. Damit nicht genug, im Erdgeschoss brennt Licht. Sie macht es aus, der Nebel des Grauens macht es wieder an, sie aus, ES an, sie Angst, sie in das Schlafzimmer, Tür zu, ES draußen, ES rumort. Zugegeben, klang nicht gut. Also los geht´s mit Kavallerie und viel Radau Vollgas an den Ort des Geschehens. Sollten wir das Monster aus dem Nebel hier endlich dingfest machen. Die Tage zuvor hat es schon zugeschlagen unter dem Deckmantel Dämmerungswohnungseinbruch. Da geht dann schon der Jagdtrieb los. 160 Km/h am Mittleren Ring pusht und die Müdigkeit verschwindet im Nebel des Grauens. Nach kurzer Zeit die Einsatzzentrale am Funk: “Leut nach P-Town, macht´s amal langsam! Die Oma hat sich doch noch erinnert, ihr Ehemann wohnt ja auch noch im Haus!”
Tja, da hat der Nebel des Grauens mal Razze-Fazze 50 Ehejahre verschluckt. Bittere Pille für den Hugo, der ohnehin schon unleidig war, da er mitten in der Nacht den Darmdruck nicht mehr ignorieren konnte, erst macht ihm sein treu Angetraute dann auch noch dreimal hintereinander das Licht aus, er muss jedes Mal von der Schüssel hoch (was mit 83 auch anstrengend ist) und wieder anschalten und dann stehen auch noch plötzlich lauter grüne Männchen in der Bude auf der Jagd nach dem Monster aus dem Nebel des Grauens.

Die restliche Nacht kam noch einiges an Diesel, Schlaf und Motivation abhanden. Es ist schon ein wirklich grausiges Monster dort im Nebel des Grauens in der Großstadthölle.

 

 

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Nachtrag zum gestrigen Seitenblick über Bundeswehr, Gorch Fock und zu Guttenberg im Kreuzfeuer

So ,23/01/2011

Der Minister erklärt sich. Karl Theodor zu Guttenberg spricht zu den aktuellen Themen die leider die Öffentlichkeit beschäftigen müssen. Hier der Link zum Vortrag des Herrn Ministers.

Zu meinem Blog von Freitag hat sich heute also eine Menge ergeben.

Heute wurde außerdem der Kapitän der Gorch Fock abgelöst. Außerdem äußert sich erneut die Mutter der verunglückten Soldatin und zeigt die Bundesrepublik Deutschland in einem Strafverfahren, parallel zu den aktuellen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft an. Der Medienrummel dreht hoch. Die Opposition, vorne weg Personen, wie Jürgen Trittin, oder andere “Spitzen”Politiker der SPD und anderen Parteien. Was ist denn hier los?! Der Verteidigungsminister reagiert. Dies wurde so gefordert und ist so geschehen. Voreilig? Ich hoffe nicht. Es scheint etwas hinter den Vorwürfen gegen die Führungscrew der Gorch Fock zu stecken. Bleibt offen was. Darum noch immer: Vorsicht mit den Vorwürfen! Die Ermittlungen laufen und das ist normal. Bleibt zu hoffen, dass das Ministerium nicht noch weiter dem Druck nachgibt und sich zu vorschnellen Maßnahmen, die schwer zurück zu nehmen sind hinreißen lässt, wie mancher Politiker dies fordert. Ich habe heute Dinge gehört, wie Gorch Fock einmotten, Crew komplett entlassen usw usw… Leute lasst mal die Kirche im Dorf! Unfall! Kein Ausbilder hat die junge Matrosin aus den Wanten geschubst. Was setzt man denn hier wieder für Zeichen. Ich fühle mich zurückerinnert an den Fall des Oberst Klein. Auch hier wurde ein Bauernopfer gesucht und gefunden. Militärische Führer, die stringent Entscheidungen treffen werden abgesägt. Sicher sicher, jeder Offizier hat die Verantwortung für seine Entscheidungen zu übernehmen, aber dennoch… Wenn nach der Entscheidung Menschen unter dem Druck der “allinformierten” Presse diese Entscheidungsträger zermalmen, wer wird dann noch schwere Entscheidungen treffen? Der Führernachwuchs weicht immer weiter auf. Die neue Führungsebene wird immer weiter ohne Rückgrat ausgebildet werden. Harte Ausbildung – Fehlanzeige! Verantwortungsbewusstsein – Fehlanzeige! Entscheidungsfreude – Fehlanzeige! Taktisch notwendige Entscheidungen – Fehlanzeige! Bundeswehr als Einsatzarmee – Fehlanzeige! Wir können ja dann demnächst darüber diskutieren, die Streitkräfte mit dem Technischen Hilfswerk zusammenzulegen, so wie BND BKA und BuPo. Es gibt dann halt keine Stabilisierungseinsätze mehr, sondern nur noch Hilfseinsätze in Erdbebengebieten – nix mehr Weltsicherheitsrat, aber dafür WHO? Hey, OK! Wenn das so gewollt ist… dann aber bitte nichtjammern über die Konsequenzen!

Interessante Aspekte des Herrn Ministers zu den Vertretern der Presse. Genau so ist es nämlich! Was überzeichnet wird, wird nicht mehr zurückgezeichnet. Fälschlich angeklagte nicht mehr entlastet. Zurückrudern – findet nicht statt. Lieber werden schockierte Menschen, wie eine trauernde Mutter mehrfach vor die Kamera gezerrt. Ihren Seelenzustand spiegelt die heutige, öffentliche Aussage wider: Sie bekäme keine Informationen über den Tod ihrer Tochter von der Bundeswehr, nur die Aussage, die Ermittlungen liefen noch. Ja was erwartet sie denn? Würde nicht ermittelt werden, wäre es doch auch nicht recht! Logo wird ermittelt, aber nicht mitten auf dem Weltmeer. Das Schiff kommt zurück, die Untersuchungen laufen. Aussagen wie die der Mutter gehören einfach nicht an die Öffentlichkeit.

Da schockt die heute getätigte Aussage des Herrn Trittin: Herr zu Guttenberg würde schon sehen wie schwer er es hat, wenn er sich gegen die BILD Zeitung auflehnt. Eine unglaubliche Aussage! Seit Jahrzehnten wissen wir um die zweifelhafte Macht und die noch zweifelhafteren Methoden des Axel Springer Verlages. Sind wir also nun so liberal, führenden Politikern das Maul zu verbieten und offen mit der Klatschpresse zu drohen. DAS IST DER SKANDAL, werte Leser! Darüber lohnt es sich nachzudenken. Lasst Euch das mal auf der Zunge zergehen! Herr zu Guttenberg hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Ob auf der Gorch Fock oder in Afghanistan. Es wird durch die Staatsanwaltschaft ermittelt, teilweise gegen junge Menschen. Achten wir doch unsere so wertvolle Rechtstaatlichkeit und messen wir nicht mit zweierlei Maß. Auch hier gilt: in dubio pro reo! Wieder einmal werden nicht verurteilte Betroffene beschimpft, abgeurteilt und besudelt. Sicher nie wieder durch dieselben Schreiberlinge rein gewaschen.

Was bleibt nach dem heutigen Tag?

Der Minister ist entweder eingebrochen, oder er hat mehr Informationen als wir wissen. Letzteres ist in Ordnung. Ermittlungen laufen, Konsequenzen wurden gezogen. Alles ist nicht recht, Hauptsache Trittine und Oppositionärsten stehen im Vordergrund – ohne Rücksicht auf Verluste. Es wurden Zeichen gesetzt für den Führernachwuchs. Falsche Zeichen. Auch für aktive Vorgesetzte. Ein weiterer Schritt im Abstieg der Bundeswehr.

Bleibt zu hoffen, dass das Traditionsschiff wieder in See sticht und auch dieses Gefecht überlebt.

Bleibt zu hoffen, dass irgendwann gelernt wird, dass der Bundesminister nicht für alles verantwortlich sein kann. Der Mann ist nicht überall selbst dabei und lebt von Informationen, die ihm leider von Führungskräften ohne Rückgrat des öfteren weichgekocht serviert werden. (“Wie sollen wir das nur den Herrn Minister vortragen?”) Bin gespannt, wann der erste Aufschrei kommt, wenn mal wieder ein Unfall mit Großgerät passiert. Bestimmt hat der arme Herr zu Guttenberg dann den Flieger selber geflogen, oder den Panzer selbst gesteuert. Bald wird dann Ausbildung ganz verboten, weil dabei ja was passieren kann. Nur eine Warnung an dieser Stelle an die Fußballnationalmannschaft: Beim Fußball kann man sich am Knie verletzen! Man sollte darüber nachdenken, ob nicht Berti Vogts für alle möglichen Sportverletzungen verantwortlich gemacht werden sollte. Vielleicht schreibt ja BamS bald mal darüber. Ich werde es weiter verfolgen.

Leute kommt wieder runter!!!

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Seitenblick auf geöffnete Briefe, ein Segelschiff, schießende Soldaten und Oppositionen

Fr ,21/01/2011

Focus online poltert: “Für die Mutter der toten Gorch-Fock-Kadettin steht fest: „Meine Tochter fällt da nicht einfach runter.“ Die Opposition wirft Guttenbergs Verteidigungsministerium vor, diesen und andere Vorfälle in der Bundeswehr zu vertuschen. Der Minister wehrt sich…” Das nenne ich ja mal professionellen Journalismus! Kein Vorwurf an eine trauernde Mutter. Das Gefühl die eigene Tochter Meilen weit von zu Hause entfernt verloren zu haben – für immer muss einfach nur niederschmetternd sein. Eine Grenzerfahrung. Eltern sollten nicht ihre eigenen Kinder beerdigen. Diese Person kann unmöglich zitiert werden. Keiner, auch die angesprochene trauernde Mutter war bei diesem tragischen Unglück dabei. Keiner kann sagen, wie es dazu kam, außer die Kadetten vor Ort. Wie kann man sich also eine Meinung darüber anmaßen, ohne informiert zu sein? Wie kann man also von unserem Verteidigungsminister erwarten, eine Meinung zu haben, solange er noch nicht fundiert informiert sein kann?! Das entsprechende – unabhängige – Ermittlerteam der Staatsanwaltschaft ist doch eben erst unterwegs zum Tatort, welcher nicht mal eben um´s Eck liegt. Nein, liebe Tagesschau! Herr zu Guttenberg versucht nicht Dinge “wie immer von sich fern zu halten”, er versucht professionell, meinungsbildend und informiert vorzugehen!

Die Vorgesetzten vor Ort haben, sicher nicht ohne Rücksprache, eine Entscheidung getroffen, die aktuelle Kadettenausbildung auszusetzen. Sicherlich eine überlegte Entscheidung, evetuell – vor diesem tragischen Hintergrund verständlich – eine etwas schnell überlegte… Auch das werden wir, als außenstehende nicht beurteilen können. Ist eigentlich auch nicht wichtig, die Presse hätte die Entscheidung so oder so zerrissen. Das leere Loch auf Seite drei muss gefüllt sein und zu diesem Zeitpunkt war Cora noch nicht für immer narkotisiert.

Eine Ausbildung im Grenzbereich? Sicherlich, jeder, der schon mal auf einem Schiff war, wird eigene klamme Gefühle und / oder Ängste gehabt haben. Höhenangst? Kann man überwinden, wenn man es will. Wissen wir, ob die verstorbene Rekrutin dies wollte? Nicht aus der Presse. Dies wissen nur ihre Kameraden, welche definitiv nach Überwinden der emotionalen Ebene vernommen werden. Ich kenne aus meiner eigenen Erfahrung Rekruten, die durchaus bereit waren an ihre Grenzen zu gehen – nicht nur das, sie haben von uns Vorgesetzten gefordert, an diese herangeführt zu werden und diese weiter auszubauen. Wir sprechen hier von Offiziersanwärtern! Junge Menschen, die auf eine Führungsposition in der Marine trainiert werden, Menschen, die eine harte Auswahl durchlaufen haben, Menschen die körperlich fit sind, intelligente Menschen, Menschen, die gefordert und gefördert werden wollen – junge Menschen auf dem Weg nach oben! Ich war sicher nicht dabei, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es nicht am Druck intern, oder der Ausbilder lag, dass die Kadettin die an diesem verhängnisvollen Tag aufenterte. ES WAR EIN UNFALL! So oder so. Deswegen die stolze Gorch Fock einzumotten oder den Herrn Kapitän Norbert Schatz zu schassen halte ich für weit daneben. Ähnlich wie der hier beschriebene Vorfall Klein vor einiger Zeit nahe Kunduz. Es müssen nicht immer Köpfe rollen, wenn Unfälle oder konsequenter Dienst passieren! Wichtig ist nur, dass dieser Dienst korrekt ausgeführt wird. Selbstverständlich müssen alle Vorfälle genauestens ermittelt werden. Wie war der Ausbildungsstand, wie die Lage vor Ort? Welche Sicherheitsvorschriften wurden missachtet? Fehlen eben solche? Dieser Vorgang darf aber nicht wieder, wie in der Vergangenheit bereits mehrfach geschehen dazu führen, dass die Ausbildung weiter reduziert wird und darunter leidet. Schlimm genug, dass einem kompletten Kadettenjahrgang die weitere Ausbildung ausgesetzt wurde. Eben dies wird wieder passieren, fürchte ich. Wieder wird es heißen es handelte sich um den bösen, bösen, menschenverachtenden und sinnlosen Drill. Die Reaktion der Vorgesetzten auf dem Schiff, hier bei Spiegel Online (aus welcher Quelle auch immer) recht ausführlich beschrieben, halte ich für erwachsen, absolut nicht vertuschend und vernünftig. Das hat nichts mit Meuterei, Vertuschung einer Straftat und anderen in den Gesetzbüchern beschriebene illegale Aktivitäten zu tun.

Wer ist er dieser Drill?? Ich kann nur sagen, mir hat er bereits mehrfach das Leben gerettet. Ich wurde drillmäßig an der Waffe und meiner Ausrüstung ausgebildet. Nur die Teile der Ausrüstung, an denen dies geschah konnte ich im Einsatz effizient und zielgerichtet nutzen. Drill ist das einzige, was in Extremsituationen klappt und das ist nicht menschenverachtend und nicht zu hart, das ist in diesem Beruf einfach notwendig!

Mit mehr Drill würde eventuell auch der Sold, welcher vor kurzem in Phol-e-Khomri verstarb noch leben. Ein Schuss löst sich aus einer Langwaffe ausschließlich absichtlich, im Spiel oder auf Grund schlechter Ausbildung. Welche der drei Ursachen für den Todesfall kausal waren muss die Staatsanwaltschaft und deren Ermittlungsbeamte vor Ort klären und genau das wird sie tun, Herr Trittin! ( Siehe oben verlinkter Focus online Bericht, letzter Absatz) Nicht nur der Herr Verteidigungsminister wird dahinter stehen, auch die Staatsanwaltschaft Gera wird vollständige Aufklärung fordern, also lasst uns doch warten mit Spekulation. Bitte auch in der Presse und im Web 2.0. Hier wird nicht vertuscht, sondern hier wird ein möglicher Straftatbestand umfangreich ermittelt. Das braucht seine Zeit. Es wird doch auch erwartet, hier tiefgründig und umfassend zu ermitteln. Was soll also diese Hektik aus Presse, Öffentlichkeit und Opposition? Keiner der Beteiligten wird untertauchen. Ich bitte um Professionalität!!!

Ein weiterer Fall quält sich durch die Schlagzeilen. (Hier eine recht neutrale Berichterstattung des Spiegel Online) Briefe und anderer, privater Schriftverkehr in und aus dem Auslandseinsatz soll abgehört / geöffnet und kontrolliert worden sein. Sollte sich dieser Vorwurf bewahrheiten auf gut bayrisch gesagt: Ein dicker Hund! Aber auch hier: Vorsicht!! Es ist nichts bewiesen! Es ist einfach noch nicht fertig ermittelt! Auch der Minister kann noch nicht mehr wissen. Der Wehrbeauftragte Königshaus wurde doch eben erst über den Vorfall durch die Soldaten informiert! Der Stern “weiß” zum Beispiel, dass diese Briefe durch ausländische Privatfirmen transportiert wurden. (Siehe Artikel auf Stern Online) Sollten sich diese Indizien erhärten muss natürlich weiter ermittelt werden, warum diese wohl afghanischen Firmen nicht besser ausgewählt und / oder kontrolliert wurden. Immerhin könnten auf diese Weise auch andere Post abhanden gekommen oder geöffnet worden sein und damit ein empfindliches Sicherheitsleck entstanden sein. Seid Euch gewiss, liebe Leser, der MAD wird hier genauestens ermitteln. Dies ist sein Job, seine Daseinsberechtigung in einem harten Haushaltskampf um Mittel und sein Ehrgeiz. Die Schuldigen werden gefunden werden. Aber eben erst nach gewisser Zeit. Sollten die Sendungen dienstlich geöffnet worden sein (z.B. eben durch den MAD) bin ich überzeugt, wird es dafür hinreichende Gründe gegeben haben, bzw. hat es diese nicht gegeben, werden hier definitiv Köpfe rollen. Ggf. wird dies nicht in die Öffentlichkeit kommen, da sich kein Geheimdienst der Welt gerne hinter die Fassade gucken lässt, aber Deutschland ist zum Glück noch keine Bananenrepublik und ich bin mir sicher hier nicht naiv zu denken. Darum rufe ich hier zur Ruhe auf.

Seltsam stimmt mich ein geposteter Blog eines meiner Twitterfollower, in denen er angeblich aus einem Cache gesammelte Kommentare aus dem Blog  Soldatentreff veröffentlich, die “verschwunden” sind. (Link zu den nicht mehr öffentlichen Kommentaren)

Wer ließ diese Kommentare verschwinden und warum? Es handelt sich um eine sachliche Diskussion mit Erfahrungsberichten von Angehörigen und betroffenen. Sollte jemand diese Löschung befohlen haben, einmal mehr eine aus blindem Aktionismus resultierende Aktion. So schürt man Misstrauen Leuteanz schechte Reaktion der betroffenen Stellen. Auch hier muss in den zuständigen Referaten ermittelt werden und dem Minister vorgetragen werden. Der Verantwortliche sollte Gründe vorweisen können!

Was haben uns diese drei Vorfälle und deren Aufarbeitung in den modernen Medien, wie online Presse, Twitter und Web2.0 gezeigt? Die Welt dreht sich für manchen unserer Mitbürger (auch in politischen Spitzenämtern) einfach zu schnell. Man möchte es einfach nicht verstehen, dass schnelle Informationsstreuung auch was  mit Verantwortung zu tun hat. Quellen werden nicht mehr sauber recherchiert, Zitate verzerrt und warum das alles? Die Quote zählt. Der Rubel muss rollen und wenn dadurch die letzten Bastionen der vernünftigen Politik, wie unser Verteidigungsminister fallen müssen. Die Welt hat sich weiter gedreht, Leute! Akzeptiert es und vor allem, lernt damit umzugehen!

Wie immer sind mir Eure Kommentare und Meinungen oder Erfahrungen wichtig.

In diesem Sinne: Denken, drücken, sprechen!

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Fortetzung Seitenblick auf die Gelassenheit oder geht es doch um Anspruch und Zurfriedenheit?

Mi ,17/11/2010

Einige Tage später versuche ich an den Artikel “Seitenblick auf die Gelassenheit” anzuknüpfen. Mir fällt dabei auf, dass es gar nicht so leicht ist, meine Gedanken zu diesem Thema in Worte zu fassen. Im Endeffekt geht es mir glaube ich gar nicht um die Gelassenheit. Eher um Zufriedenheit und Anspruchsdenken. Mein Anspruchsdenken musste ich in den letzten Monaten sehr stark relativieren. Vor allem beruflich, aber auch privat. Hat mich ein Trend erwischt, der bezeichnend für unsere Zeit ist? Ich denke ja, darum fasse ich den Gedanken in meine Seitenblicke.

Die Frage ist doch, wie kann die Zufriedenheit steigen, wenn die Qualität in allem sinkt? Warum sinkt die Qualität? Dieses Thema ist einen eigenen Seitenblick wert, ich klammere es an dieser Stelle aus, bzw streife es im Folgenden, ohne es tiefer zu beleuchten. Grund allen Übels ist doch die Einstellung “Früher war alles besser!”. Ein absolut spiesiger Satz, hätte ich früher gesagt. Mittlerweile ertappe ich mich selber oft dabei, eben dieses spiesige Gedankengut mein Eigen zu nennen. Woran liegt es?

These 1: Mit dem Erfarhungsschatz des Individuum steigt dessen Anspruch. Dies begründet sich in einem völlig normalen Aufbau. Man wird älter, der Erfahrungsschatz steigt, man hat mehrere Situationen erlebt, die Vergleichsmöglichkeiten steigen, der Anspruch steigt. Verstärkt wird dieser Trend durch die zutiefst menschliche Eigenart, beim Blick in die Vergangenheit (mal von Traumas abgesehen) eher die schönen Momente im Gedächtnis zu haben, als die schlechten Erfahrungen. Denkt man an alte Beziehungen, Erlebnisse, Arbeitsumgebungen, als Erwachsener an die Schulzeit, so erinnert man sich doch fast immer n die schönen Situationen. Nicht die Prüfungsstress geprägten Wochen vor dem Klausurenblock sind im Kopf, sondern die Bilder der Schulfeiern, die Klassenfahrten, die wilden (oder weniger wilden) Partys, die ersten Knutschereien, ach was weiß ich… Fakt: Die Erinnerung ist also geprägt von positiven Bildern, die Gegenwart ist halt die Realität. Positiv und negativ projiziert sich die Welt in unsere Erinnerung. Der Vergleich zwischen gewesenem und gerade erlebten hinkt also mangels vollständiger Speicherung. So erlebt am letzten Wochenende. Seit vielen Jahren war ich zum ersten mal wieder auf der Sektionshütte meines Alpenvereins. Früher das dritte Zuhause meiner Eltern und mir. Seit einigen Jahren ist der Kontakt zu meiner Sektion auf Grund der Entfernung, aber auch weil meine Eltern  krankheitbedingt nicht mehr aktiv waren / sind eingeschlafen. Als ich also letzten Samstag das Haus betreten habe, waren sofort wieder die Erinnerungen an gemütliche Hüttenabende, tolle Zeiten und gute Freunde präsent. Dann “durfte” ich den neuen Hüttenpächter kennenlernen. Ein arroganter, distanzierter und mir von Anfang an unsympathischer Mensch. Der Aufenthalt war somit geprägt von Enttäuschung und dem “Früher-war-alles-besser-denken”. Am Heimweg erst, als ich mich genauer auf den Vorgang konzentrierte, ist mir wieder bewusst geworden, dass es schon früher Arschloch-Wirte gab, wir schon früher Ärger auf der Hütt´n hatten. In der aktuellen Situation war mir diese Erfahrung nicht mehr gegenwärtig. Meine Einstellung prägte trotzdem den ganzen Aufenthalt. Negative Effekte fielen mir besonders in´s Auge, positive verblassten. Eine grundsätzliche Trauer darüber, die Situation verändert vorzufinden, vermeintlich negativer hat alles andere beeinflusst. Jede Veränderung, sei sie auch noch so klein und / oder noch so natürlich fiel mirbesonders in´s Auge. Die veränderte eigene Einstellung, die meiner Mutter, welche mich begleitete.

These 2: Die Erwartungshaltung steigt mit der Lebensqualität.Wie ich in den ersten Seitenblicken auf die Gelassenheit ausgeführt habe steigt das Weltwissen stetig schneller an. Der Mensch nutzt sein Wissen seit jeher, um sich seine Umgebung so angenehm, wie möglich zu machen. Die Lebensqualität steigt damit i.d.R. proportional zum Wissen der jeweiligen Gesellschaft. Natürlich spielen noch weitere Faktoren, wie wirtschaftliche Lage, Sicherheitsumfeld, etc. mit in die Gleichung ein. Diese Faktoren beeinflussen aber beide Ausgabewerte gleichermaßen, weshalb ich sie hier vernachlässige. Zurück zum gesellschaftspsychologischen, moralischen, ja fast anthropologischen Gesichtspunkt: Beispiele für diesen Vorgang gibt es sicher viele. War es früher für einen Großteil der Bevölkerung etwas besonderes, eine Reise innerdeutsch mit dem Flugzeug durchzuführen, so ist dieses Verkehrsmittel heute mehr oder weniger normal. Möchte ich heute alleine von München nach Düsseldorf verreisen, bin ich in der Regel (bei einigermaßen bestehender Planungssicherheit und -Vorlauf) mit dem Flugzeug schneller, entspannter und billiger am Ziel, als mit jedem anderen Verkehrsmittel, eingeschlossen dem eigenen Auto. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität, einmal vorausgesetzt, ich muss diese Reise durchführen, um beispielsweise Familienangehörige zu treffen, geschäftlich tätig zu werden oder aus anderen wichtigen Gründen, die über die eigene Belustigung hinaus gehen. War man früher viele Stunden unterwegs und ist müde und gestresst am Ziel angekommen, so rückt Deutschland auf eine wenige Stunden oder sogar Minuten umfassende Entfernungsspinne zusammen. Wie hat sich im Vergleich dazu die Erwartungshaltung entwickelt? Eine Verspätung des Fliegers, bereits um wenige Minuten führt bei den meisten Reisenden zur mittleren Katastrophe. Sie führen es natürlich auf den stetigen Termindruck der heutigen Zeit zurück. Richtiger ist in vielen Fällen wohl eher eine extreme Abnahme der Leidensfähigkeit und Geduld. Es ist einfach langweilig und unbequem zu warten, selbst wenn man trotz Verspätung und ungeplantem Aufenthalt im Flughafen noch immer weit schneller und bequemer, als vor zehn Jahren von Süden nach Westen kommt. Siehe dazu auch die im ersten Teil der Seiteblicke auf die Gelassenheit erzählte Erfahrung aus meinem Afghanistaneinsatz zum Thema Reisen und warten. – Andere Länder, andere Sitten und damit auch eine andere Erwartungshaltung, was zu einem niedrigeren Anspruch an die jeweilige Situation mit dem Ziel Zufriedenheit führt.

These 3: Die Qualität sinkt tatsächlich und damit natürlich auch die Zufriedenheit. Dies trifft sicher nur für Teilbereiche zu. Umgekehrt zu obigen Ausführungen lässt man sich leider heute, vor allem in der Produktion, vor dem Hintergrund des Kostendruckes, eines globalisierten Wirtschaftsnetzes, viel zu schnell mit einem suboptimalen Fertigungsergebnis zufriedenstellen. Beim Endverbraucher führt dies natürlich auch nur zu suboptimaler Zufriedenheit. Der “Früher-war-alles-besser-Gedanke” keimt auch auf. Berechtigt zum Teil, zum Teil aber auch nicht. Der bemägelte Gegenstand war bestimmt auch um einiges billiger, leichter verfügbar und schneller zu beschaffen als früher. Vor diesem Hintergrund würde sich die Unzufriedenheit wieder relativieren, der Faktor wird aber schnell ausgeblendet, vor dem Ärger über betreffende Produkt.

Fazit: War früher wirklich alles besser? Denken wir nur zu wenig nach? War es einfach ruhiger? Wollen wir das heute noch? Ist uns vielleicht nur das Gute in Erinnerung geblieben und waren die Probleme damals gleich groß und / oder nur anders gelagert? Was war wirklich besser, was hat man vielleicht einfach nur mehr genossen, weil es nicht selbstverständlich war? Fakt ist, das Leben verändert sich, beeinflusst durch gesellschaftliche Entwicklung und Definition des eigenen Erfahrungsschatzes und des Wissens. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, wie es der N8engel im angesprochenen Blog tut, in wie fern sich Gelassenheit auf die eigene Zufriedenheit auswirkt. Man leuchte also die Hintergründe der eigenen Unzufriedenheit besser aus, um schneller in einen Status der Gelassenheit zu kommen.

Es klingt leichter, als es ist. Allein die Umsetzung in einem einzelnen Bereich des Lebens ringt einem mehr Energie ab, als man in der aktuellen Situation oft hat. Ein Teufelskreis, der sich potenziert, will man diese Thesen auf die gesamte Lebenssituation anwenden. Nichts desto Trotz: Ein Versuch lohnt sich meiner Ansicht nach. Vielleicht mag ja einer der Leser seine Erfahrungen vor dem Hintergrund meiner Ausführungen posten.

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Seitenblick auf die Gelassenheit

Mo ,15/11/2010

Das letzte Wochenende brachte mal wieder zum Nachdenken. Auch ein Artikel in einem befreundeten Blog. (Hier könnt Ihr lesen, was der N8Engel über das Thema neue Gelassenheit denkt. ) Sie ist einen ganzen Schritt weiter als ich. Weiter auf dem Weg der Gelassenheit. Was gehört dazu? Sicher schon mal der Gedanke, dass ich jetzt hier sitze, bei einer Tasse Tee, um 0715 Uhr und mich nicht aufrege, dass die ersten 45 Minuten meiner Arbeitszeit schon wieder sinnfrei sind, sondern es einfach geniese. Es geniese, hier anzukommen, erst mal einen Tee zu trinken und die Gedanken einer langen Nacht, und einer ruhigen Autofahrt im Dunkeln zu ordnen.

Was habe ich erfahren? Time go´s by! Es ist extrem, wie sich alles um mich herum veränderthat in der letzten Zeit. Ich bin alt geworden. Der beste Weg in die Midlife Crises. Hey, egal – Gelassenheit!

Schlimmer und damit auch schwerer, es gelassen zu sehen ist, wie um mich herum alles und jeder alt wird und sich verändert. Vor mittlerweile fast zwei Jahren ist mein Vater gestorben. – Normal, Eltern sterben in der Regel vor ihren Kindern werdet ihr sagen. Ich denke noch immer fast jeden Tag an ihn. Seine Tips und Ratschläge, seine Meinung, genau das, was mich manchmal zur Weißglut gebracht hat, es fehlt mir extrem. Hmm ich stelle fest, dieser Eintrag geht gerad in eine persönliche Richtung, die mir in diesem Blog nicht gefällt, darum schnell die Kurve bekommen. Was wollte ich damit ausdrücken? Es verändert sich alles und jeder und das immer schneller. Ichhabe letzten auf National Geografic einenBeitrag gesehen, der sich mit der technischen Entwicklung und dem Weltwissen beschäftigt hat. Anfang des letzten Jahrhunderts hat es ca. 50 Jahre gedauert, das Weltwissen zu verdoppeln. Anfang diesen Jahrhunderts nur noch zwei Jahre, mittlerweile liegen wir bei rund einem Jahr.

Wie merke ich es? Was habe ich mich über mein erstes iPhone gefreut. Mittlerweile nervt es mich. Püüh ein 3g… zu langsam, schmiert dauernd ab und überhaupt das 4g ist ja viel tollererer… Idiotisch, oder? Internet wo ich geh und steh. Praktisch ist es. Einfach macht es alles. Oder komplzierter und anspruchsvoller? Sich dem Trend entziehen ist fast unmöglich. Da hört man im Radio von tollen Moderatoren (Bayern 3) die die wahnsinns Leistung vollbracht haben, eine Woche kein Internet zu nutzen, um zu beweisen, dass wir alle internetsüchtig sind. Sind wir das? Oder einfach nur bequem? Es ist schon praktisch, ein Lexikon auf 11 x 6 cm mit sich herumzuschleppen, dazu alle Fahrpläne, Landkarten und mein komplettes Filofax aus den 80 ern. Aber muss ich dauernd und überall erreichbar sein? Praktisch ist es, oder sind wir es einfach gewohnt.

Erlebnis aus Einsatz in Afghanistan vor einiger Zeit: Wie lagen wegen eines Fahrzeugschadens mitten in der Wüste, kilometerweit von der nächsten Ortschaft entfernt fest. Über Nacht bis in die frühen Morgenstunden. Wir waren nervös und haben auf Unterstützung gewartet. Plötzlich kam eine Gestallt durch die Dunkelheit über die Stein- und Sanddünen gelaufen. Erkannte unsere Situation und Nevosität und reagierte wie ein kluger Afghane. Er entfernte sich einge 100 Meter und hockte sich in typisch afghanischer Manier an den Straßenrand. Bei uns Verwunderung. Was wollte der Kerl? Welchen Auftrag hatte er, warum sitzt einer mitten in der Nacht am Straßenrand und vor allem woher kam er? Die Sonne ging auf. Der Mann betete. Als er Sein Gebet abgeschlossen hatte, hockte er sich wieder in die vorherige Position und bewegte sich kaum. Die Sonne stieg. Wir warteten weiter. Plötzlich näherte sich auf dem Track ein Fahrzeug. Es zog einen weiten Bogen um uns und steuerte auf die Person zu. Der Fahrer stieg aus, man umarmte sich, küsste sich in landestypischer Art, beide stiegen ein und das Fahrzeug verschwand mit einer Staubfahne am Horrizont. Ich war verwundert. Sprach später meinen Sprachmittler auf den Vorfall an. Der konnte meine Frage kaum verstehen. Was wollte der Chef? Es ist doch völlig normal. Ein Nomade besucht irgendwem, irgendwo, muss irgendwas erledigen und hat erfahren, dass sein Freund / Bekannter / what ever den selben Weg hat. Man verabredete sich nach Sonnenaufgang an der Ringroad und so ist es inshalla geschehen. bismi ‘llahi r-rahm?ni r-rahim – Im Namen Gott des Allmächtigen und Gerechten…

Hmmm was wäre in Deutschland passiert? Man hätte sich verabredet. Soweit die Parallele. Und dann? Um welche Uhrzeit? Wo genau? Man geht zum Treffpunkt. Drei Minuten nach der ausgemachten Zeit – Handy raus: “Hey Alter! Wo bleibst Du?!” Fünf Minuten später – Handy: “Hey Mann die Sonne brennt runter – mach hinne!” Wir regen uns auf. Immer und immer wieder. Der Afghane freut sich, dass Allah die Sonne aufgehen hat lassen. Und das Treffen? Zweitrangig. Es wird stattfinden. Man hat es ja ausgemacht. Ein bisschen was von dieser Gelassenheit. N8Engel hat sie zum Teil gefunden.

… To bee continued… meine 45 Minuten (sinnlos?) sind fast um. Inschallah geht es jetzt sinnvoll weiter?! – Who knows…

Mehr zur Welt die sich wie Rolands Welt in Stephen Kings “Der dunkle Turm” auch bei uns immer weiterdreht im nächsten Seitenblick.

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Rückblick zu MVox und Seitenblick auf die Netzstruktur

Sa ,16/10/2010

So, damit wäre das auch erledigt. MVox Vertrag vor Vertragsablauf gelöscht. Warum? Weil ich ihn einfach nciht mehr brauche. Ich habe gesehen, dass viele Leser hier auf den Blog kommen, indem sie über den Suchbegriff “MVox” geleitet werden. Scheint also doch ein paar Menschen zu interessieren. Traurig genug, dass es das tolle Deutschland nicht schafft, eine ausreichende Netzstruktur auch in ländlicher Gebiete zu verlegen; toll deshalb, dass es Firmen, wie MVox gibt. Aasgeier, werden einige sagen. Überzogene Preise, die mit dem Internetleid der einen Geschäft mit den Anderen machen. Ja und Nein. Ich jedenfalls für meinen Teil war froh, MVox gefunden zu haben. Gewohnt hab ich in einem kleinen Dorf in der Oberpfalz. Verwöhnt bin ich vom Großstadtleben. Dort ist nur die Frage ob DSL 8000 oder 16000 oder was weiß ich was für eine Bandbreite. Im nächsten Städtchen in der schönen Oberpfalz stehen dann auch überall in den Geschäften und Supermärkten die netten Herren von 1 und 1 und anderen Anbietern, die das mehr oder weniger kostenlose High-Speed-Netz anbieten. Hihi!! Sie sind verzweifelt an mir. So gerne wären sie mit mir in´s Geschäft gekommen. Tjaaaa…. Postleitzahl und Adresse genannt, große Augen gemacht und … die ehrlichen haben gleich gesagt, dass das nix wird, die anderen…. Raten von bis zu DSL 3000 versprochen. – Genau, wenn der nächste Netzknoten 28 Km weg liegt. Kurzum: Es ist nie was draus geworden.
Mein Nachbar, ein Angestellter einer in Deutschland hoch renomierten Technik- und Elektronikfirma war ebenfalls verzweifelt. Er griff zu DSL via Satelit. – Kam für mich nicht in Frage – zu teuer.
Endlich ein Kollege mit der Rettung: Zwei Orte weiter, noch ferner der Zivilisation und saubere 3000 er DSL Verbindung. Lahm! Werden jetzt einige von Euch mosern. Mag schon sein, aber wenn man die Wahl hat zwischen 3000 er und ISDN ist das gar nicht mal so schlecht.
So kam es also dazu, dass eies Tages ein Paket von MVox vor meiner Türe landete mit einer Unmenge Kram darin. Lasst mich so formulieren: Es ist schon ein Akt, aber machbar.
- Antenne muss quasi-Sichtverbindung zum Sendemasten haben. – Check am Dach!
- Kabel mit 25 m muss von Wohnzimmer zur Antenne – Check Loch in der Trockenbauwand!
- Antenne braucht nen Träger, der nicht mitgeliefert wird – Check an der alten terrestrischen Antenne des Hauses!
- Optik? – Check Antenne am Dach, ca. 30×20 cm –> sieht kein Mensch!
- Modem von MVox dran – Check!
- LAN Verbindung mit Rechner – Check!
- Antenne gibt Piepgeräusche von sich, nach denen sich der Empfang am Dach vor ORt ohne Laptop einstellen lässt – Check, der Pegel reicht für den Hausgebrauch, auch wenn Optimierung so schwierig ist!
- Statische IP an nem ausrangierten WLAN Router – Check WLAN!
–> Läuft!
Ich muss sagen ich hatte nun als für kleines Geld relativ stabiles 1000 er WLAN auf meiner Bude im Nirvana. Wetterabhängig – na ja ein klein wenig, ist ja logisch, aber die Tage an denen es nicht ging kann man wirklich an einer Hand abzählen. Die Techniker von MVox waren aber allem Anschein nach jedesmal super fix und haben das Ding sehr schnell wieder hinbekommen.
Ich war nun also fast zwei Jahre (Mindestvertragslaufzeit) treuer und zufriedener Kunde von MVox. Die 3 GB Flat hat mir locker ausgereicht und notfalls wären noch schnellere und umfangreichere Verträge – bis zur Vollflat bei 3000 ADSL möglich gewesen.
Nun musste ich meinen Wohnsitz in der schönen Oberpfalz leider berufsbedingt räumen. Also fix die Kündigung an MVox vorbereitet, weil was nutzt ADSL ohn User?! Begeistert war man von meiner Austrittsidee aus dem MVox – Club nicht, trotzdem blieb die Dame der Hotline (deutsche Festnetznummer, keine Zusatzkosten – BRAVO!!!!! GEHT DOCH!!!! ANDERE ANBIETER BITTE EINE SCHEIBE ABSCHNEIDEN!!!!), obwohl meine Laune nicht gerade prächtig war freundlich und kooperativ. Abmeldebescheinigung, oder Anmeldebescheinigung am neuen Wohnort wäre die Standardlösung gewesen. – Kein Problem wenn man gemeldet war. OK OK Ich gebe es zu; Ordnungswidrigkeit. Egal, verjährt und es war nur ein Zweitwohnsitz. Jedenfalls, hatte ich nicht. Phantsievolle Lösung: Kündigungsschrieben der alten Wohnung, Mietvertrag der Hauptwohnung an anderem Ort und die Sache war dann geritzt. Hat im ersten Moment zwar genervt, aber denke das ist Standard, wenn man eben frühzeitig aus dem Vertrag will, bzw. die Künsigungsfrist zur automatischen Verlängerung um ein paar Tage überschritten hat. Alles in allem habe ich mit der freundlcihen Hotline eine Lösung gefunden und das zählt. Nun also den ganzen Kram wieder abgebaut, da das Modem und die Antenne nur geliehen sind, deshalb auch eine relativ geringe Grundgebühr und Vdertragsgebühr zum Einstieg. Ungemütlich wird MVOx, wenn man diese Rücksendung vergisst oder auf die lange Bank schiebt. Es drohen 400,- EUR und man hat eine Antenne und ein Modem gekauft, die keiner mehr braucht. Ein kurzer Anruf bei der HOtline mit Bitte um Fristverlängerung – kein Problem, auch das wurde freundlich und kundenorientiert gelöst. Nun alles in einen Karton geworfen und zurückgeschickt. Nachdem das spezielle LAN-Kabel vom Modem zur Antenne relativ kompliziert in der Wand verbaut war, durfte ich dieses sogar behalten. Ich denke so ganz billig ist das gar nicht, da es sich hier um ein LAN Kabel mit stromführender Litze zuz Spannungsversorgung am Empfänger handelt. Wenige Tage später die Bestätigungsmail, alles ist geritzt.

Warum dieser Blogeintrag? Nun ich denke ein klein wenig Werbung, bzw. ein verbreiten meiner wirklich guten Erfahrung mit dieser kleinen Firma, die erkannt hat worum es heute geht sollte erlaubt sein. Kundenorientiert, Problemorientiert, Lösungsorientiert. Das trifft es bei MVox. Ein zufriedener Kunde sagt Danke! für 2 Jahre zuverlöässiges Internet zu fairem Preis an einem Ort, der dank unserer doch nciht so guten Infrastruktur noch im Tal der DSL-Ahnungslosen liegt.

www.mvox.de <-- da werden Sie wirklich geholfen!

qed!

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Seitenblicke auf gescheiterte Ideale unserer Zeit

Mi ,11/08/2010

Hm nach langer Zeit mal wieder ein Thema das mir schwer auf der Seele liegt und zu dem mich Eure Meinung interessieren würde -> Einen Blogeintrag wert! Es ist schwer zu beschreiben. Ich habe ja nun schon das ein oder andere gesehen und erlebt in meinem Leben und daraus die ein oder anderen Schlüsse gezogen. Dabei musste ich feststellen, dass man mit eigenen Idealen nicht weit kommt (siehe meine eigene Biographie!). Heute habe ich das neueste Beispiel in dieser Richtung kennenlernen müssen. Erschütternd.

Ein Mann, der seinen Fachbereich, nun ja, nicht revolutionieren, aber immerhin ändern wolle. Er hat erkannt, dass auf dem bisher durch seine Gilde beschrittenen Weg ein, für den Bedarfsträger eher suboptimales Ergebnis erzielt werden kann. Er hat sich die Arbeit gemacht und sich ein neues Konzept ausgedacht. Das lebt er auch, hat es umgesetzt. Und, wie könnte es anders sein, ist damit auf die Schnauze gefallen. Ich selbst war Nutznießer dieses neuen Konzepts seiner Gilde. Ich habe es kennen und schätzen gelernt. Ich hatte allerdings auch den Stil den entsprechenden Obolus dafür zu entrichten. So bin ich erzogen. Leistung wird bezahlt, Nichtleistung kritisiert. Ohne Kompromiss. Dieser hier angesprochene Mann hat für mich und soviel ich weiß für alle seine anderen Kunden Leistung ohne Kompromiss erbracht. Ergebnis: Seine eigene Gilde hat über ihn gelacht, seine Kunden das Topprodukt fröhlich konsumiert und durch mangelnde Zahlungsmoral das Gesamtprojekt zerstört. Entspricht dies dem Zeitgeist? Fordern fordern fordern und nichts zurück geben? Leider ist es wohl so.

Ich selbst musste mir in den letzten Wochen eingestehen, dass meine eigene Einstellung zu nichts führen wird. Perfekte Arbeit und persönlicher, voller Einsatz sind nicht lukrativ. Noch nicht einmal beim angeblichen Nonprofit-Unternehmer Staat. Initiative ist unbequem. Das weiß ich ja mittlerweile, aber Arbeit für sein Geld kann wohl auch unbequem sein. Renne ich einem Tagtraum hinterher? St volle Hingabe an den Job tatsächlich nebensächlich geworden? Scheint so. Es kommt darauf an, Quote, Umsatz, Zahlen oder Gewinn zu machen. Gibt es noch einen Bereich, indem das nicht gilt? Die Kunst? Keine Ahnung, da fehlt mir die Erfahrung. Aber eine Kombination, wie sie meiner Idealvorstellung entspricht: Vollständige, professionelle Arbeit = maximaler Gewinn zählt anscheinend nirgends mehr. Wer hat andere Erfahrung, kann mir meine These widerlegen? Ich wäre wirklich neugierig. Für mich sind in letzter Zeit einige Träume und Ideale zerplatzt, sozusagen gewinnoptimiert worden.

Hilfe!

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Rückblick – Die Gute Alte Zeit in Kitzbühel eine Musikgeschichte – Crossover

Di ,03/11/2009

So Leute das DIng hier musste mal sein! Eigentlich ja nicht mehr so sehr mein Stil die Mukke, weil zu anstrengend oder ich zu alt ;-) aber die Zeit dazu war einfach der Hammer. In vergangenem schwelgen nutzt zwar nix, aber gibt doch mal Kraft. Es war einfach ne geniale Zeit mit der Clique in Kitzbühel… Location “Royal” oder “Olympia”… beides Schuppen die heute gar nimmer gehen – leider. Aber vorglühen im “La Fonda” is no drin…
Jungs und Mädels ich denk grad an Euch! Vielleicht verirrt sich ja mal einer hierher! Das wäre schön.

Hab da auch mal ein Forum eingerichtet… Im Bereich “Eure Seitenblicke – Forum” Unterforum “Früher” – würd mich freuen von Euch zu hören… Click here

[PLAYLIST nicht gefunden] Twitter It!

Die grauen Männer 2.0

Fr ,28/08/2009

Jetzt muss ich mich doch nochmal ber das Leben 2.0 auslassen.
Dieser Post ist das beste Zeichen für Michael Endes “Momo”, Version 2.0.
Die Zeitfresser gehen um, ganz ohne graue Mäntel und Hüte, sondern in bunten Farben und allen möglichen Outfits, in beinahe unendlcih vielen Versionen.
Eigentlich bin ich nach nem langen Abend gestern saumüde. Eigentlich wollte ich längst schlafen. Was mache ich? Surfe von a nach b. Auf der Suche nach hier ner Idee für das neue Forum, dort ner Idee für das neue Layout, das ich für www.cpthell.de plane und komme vom 100, in´s 1000.
Zack Bumm ist zwölf durch. Ich meld mich bei Twitter ab und denk mir: “Mein Gott, böse Uhr!” und was mach ich? Ich denk mir: “Wow das ist auch mal ein Thema worüber man sich mehr Gedanken machen könnte!” und schon ist es soweit und ich sitze weiter hier und tippe.
Was haben wir früher gemacht? TV geguckt? gespielt? gezockt? gev…? Und heute? Wir smsen, mmsn, mailen und posten in zig Foren und Blogs, lesen unsere Zeitung morgens online auf dem iPhone oder in der Arbeit nebenbei auf dem Laptop. SPielen Schafkopf online quer über die ganze Welt und verbringen eigentlich nur noch Zeit vor dem Rechner. Ich habe mich jedenfalls dabei ertappt und stelle fest, ich bin nicht der einzige. Wenn ich jetzt nicht ab und an mal ein wenig Sport draußen machen würde, dann würde ich auch zu diesen Nerds von früher werden, die heute gang und gäbe sind.
Aber warum lasse ich mich, trotz Müdigkeit nicht davon abhalten rumzuprobieren und zu basteln? Ist es so, dass es sich hier um das moderne Massenhobby handelt? Wenn man überlegt, wie viele wirklich gute Blogs existieren, wie viele wirklich gute Foren eistieren. Die muss alle einer programiert und gewartet haben. Leute die echt Ahnung haben. – Kreativität 2.0 – Leben 2.0 – Bin gespannt was noch kommt.
Für mich jetzt ernsthaft Bett 1.0! Das gute altmodische ;-) Aber darüber muss noch gesprochen werden. Das Forum ist jetzt jedenfalls erst mal in der Version 1.0 online!

Gute Nacht!

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verwirrender Blick in´s Netz

Di ,25/08/2009

Also den muss ich Euch noch zeigen…

Was n Superheld.

http://myblog-iphone.de/2009/08/14/iphone-3gs-zerschossen-und-verbrannt/

Da hat wirklich einer zu viel Geld und dazu noch schlechte Munition gehabt. Unglaublich was für Agenten rumlaufen…

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